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  Feuerbach - ein historischer Überblick in Fakten und Zahlen
 

Auszüge aus dem Buch „Feuerbach“ von Jörg Kurz

 

 
  Schwere Zeiten
1514 Um sich von den drückenden Herrschafts-verhältnissen zu befreien, beteiligten sich auch Bauern aus Feuerbach an den Bauernkriegen.
   
1549 Während der Glaubenskriege fielen zweimal spanische Truppen in Feuerbach ein und verwüsteten den Ort.
   
1593/1594 Pestepidemien dezimierten die Bevölkerung so stark, dass Feuerbach nur noch etwas über 400 Einwohner hatte.
   
1770 Die Bauern klagen über Fronarbeiten für Herzog Karl Eugen. Sie waren gezwungen, beim Bau von Schloss Solitude, bei der Hofhaltung oder den Hofjagden zu fronen und konnten sich nicht mehr entsprechend um ihre eigenen Felder kümmern, was zu einem Einkommensverlust führte.
   
  Feuerbach im Umbruch
 

Die Feuerbacher Bevölkerung lebte fast ausschließlich von der Landwirtschaft und dem Weinbau.

   
1848 Nach der Revolution war es den Weingärtnern möglich, Landbesitz zu erwerben und Eigentümer ihrer Grundstücke zu werden. Da die Familien von der Landwirtschaft nicht allein leben konnten, arbeiteten die Männer im Steinbruch am Killesberg.
   
  Beginn der Industrialisierung
1846 Feuerbach wurde an die Eisenbahnlinie angebunden und der erste Bahnhof wurde in Betrieb genommen. Dieser war allerdings vom damaligen Ortszentrum weit entfernt.
   
Nach 1850     Viel Industriebestriebe siedelten sich im Osten von Feuerbach an. Der Industrie folgten die nach Arbeit Suchenden und die Einwohnerzahl stieg schnell auf über 10.000 Menschen an.
   
 

Aufgrund steigender Steuereinnahmen und Spenden von Industriellen konnte die Infrastruktur verbessert werden. Es wurden Wasser- und Gasleitungen, ein Abwasserkanalsystem und ein Gaswerk, ein Krankenhaus, Schulen und das vieles mehr gebaut.

   
 
 
     
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